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Reisehinweise

Reisehinweise

Für die Einreise wird ein noch mindestens sechs Monate gültiger Reisepass benötigt. Es werden Ein- und Ausreisegebühren erhoben, die aber bei Pauschalreisen meist vom Veranstalter übernommen werden.

Die Währung in der Dominikanischen Republik ist der Peso, abgekürzt RD$. Pesos dürfen weder ein- noch ausgeführt werden. Daneben setzt sich der US-Dollar immer mehr als zweite Währung durch. In Touristengebieten kann auch oft mit Euro bezahlt werden. Mittels der gängigen Kreditkarten oder Traveller Checks ist es kein Problem, an Bargeld zu kommen. Wechselstuben gibt es überall.

Die medizinische Versorgung ist in den Touristenorten gut. Kosten für Arzt und Medikamente sind hoch und müssen sofort bezahlt werden (ggf. Quittungen für die Auslandskrankenversicherung aufbewahren!).

Das Leitungswasser eignet sich nirgends zum Trinken. Hierfür sollte man nur abgepacktes Wasser ("agua purificada") kaufen. Eiswürfel für Getränke werden in besseren Hotels und Restaurants aus Trinkwasser hergestellt. Obst sollte nicht ungeschält gegessen werden.

InsektenWie überall in den Tropen wollen einem viele Insekten an das leckere Blut. Auch wenn in den größeren Touristenhotels regelmäßig Maßnahmen zur Bekämpfung der Moskitos durchgeführt werden, ist guter Mückenschutz unabdingbar, um vor den Plagegeistern Ruhe zu haben. Autan hat sich als ein treuer Begleiter erwiesen. Vor Ort erhält man in der Apotheke für wenig Geld Deporte, ein nahezu geruchloses Öl zum Einreiben, das ebenfalls sehr gut wirkt.

Wenn man dann doch einmal gestochen wurde, helfen Stifte mit einer Mischung aus Benzocain und Phenol sehr gut. Viele Dominikaner schwören außerdem auf Wick Vapo-Rub oder ähnliche Konkurrenzprodukte (ebenfalls billig in der Apotheke erhältlich), womit die juckenden Stichstellen eingerieben werden.

Vereinzelt können die Moskitos das manchmal (aber nicht immer) harmlose Dengue-Fieber oder gar Malaria übertragen. Hiervon sind jedoch wenn überhaupt, dann nur das Landesinnere und die Gegend um die haitianische Grenze betroffen. Informationen hierzu gibt es bei uns unter Reisemedizin Dominikanische Republik oder beim Auswärtigen Amt.

Impfungen sind nicht vorgeschrieben; manchmal werden Hepatitis-Impfungen empfohlen. Vor der Reise schadet es nicht, sich mit seinem Arzt oder einem Tropenmediziner zu beraten.

Mietfahrzeuge werden in allen Touristenorten angeboten. Hiervon sollte man jedoch Abstand nehmen. Die Straßenverhältnisse sind schlecht; oftmals tun sich Schlaglöcher in ungeahnter Größe auf, und die dominikanische Fahrweise ist für mitteleuropäische Verhältnisse sehr chaotisch. Speziell nachts sollte man als Ausländer nicht auf den Straßen unterwegs sein. Im Falle eines Unfalls kann es oft zu Problemen mit der Versicherung kommen (wenn der Unfallgegner überhaupt versichert ist), und nicht selten nimmt die Polizei grundsätzlich alle an einem Unfall Beteiligten erst einmal über Nacht fest.

Das Postwesen ist praktisch nicht existent. Vergessen Sie es gleich, Postkarten nach Hause schicken zu wollen; sie kommen sowieso nicht an.