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Kreta bietet vielerlei: Pinienwälder und schroffe Gebirge, fruchtbare Ebenen und blühende Büsche, Steilküsten und sanfte Sandstrände. Die letzteren liegen zum Großteil an der Nordküste. Das erklärt auch, warum dort die großen Tourismus-Konzerne mit ihren Hotelbunkern stark vertreten sind.
Wer auf die Sommerferien angewiesen ist, wird wohl zur Hauptsaison nach Kreta reisen müssen. Dann muß man mit 40 Grad im Schatten rechnen. Die Landschaft ist verdorrt, das völlige Ausbleiben von Regen läßt alles braun und staubig werden. Und die Preise sind auf dem Höhepunkt.
Etwas angenehmer ist es im Frühjahr (ab Mai) oder im Herbst. Die Temperaturen sind erträglich, das Wasser ist warm genug zum Baden, und besonders im Frühjahr steht die ganze Insel in voller Blüte, so daß das Auge sich nicht sattsehen kann.
Das Regenrisiko geht bereits im Mai gegen Null und steigt erst wieder im Oktober. Dann allerdings kann es kühl und feucht werden.
Die Südküste Kretas ist im Winter die klimatisch angenehmste Zone. Ierapetra, so sagt man, sei ein durchaus geeigneter Überwinterungsort für den vor der Kälte flüchtenden Mitteleuropäer.
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