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In der Nebensaison ist es ohne weiteres möglich, auf eigene Faust loszufahren und sich vor Ort nach einer Unterkunft umzusehen. Man bekommt immer etwas. In jedem Ort prangen überall die Schilder "Rooms for Rent". Dabei sollte man sich nicht das Erstbeste aufschwatzen lassen, sondern schon mehrere Buden ansehen, bevor man sich entscheidet. Die Unterschiede können groß sein.
Zu Beginn einer jeden Saison werden von der Touristenpolizei die Preise in jeder Pension und jedem Hotel festgelegt. In jedem Zimmer muß eine Preisliste aushängen, aus der der Übernachtungspreis eindeutig hervorgeht. Diese Preise sind jedoch, sofern das Haus nicht fast ausgebucht ist, durchaus verhandelbar. Insbesondere wenn man gleich von vornherein sagt, daß man mehrere Tage lang bleiben möchte, sind Nachlässe bis zu einem Drittel oder mehr erzielbar.
Die Preise unterscheiden sich natürlich je nach Qualität der Unterkunft. Jedes Haus wird in eine Kategorie eingestuft (Luxus, A, B, C, D, E). Für mitteleuropäische Maßstäbe empfehlenswert sind Häuser der Kategorie C aufwärts, wobei es auch innerhalb einer Kategorie noch deutliche Unterschiede geben kann.
Ein Zimmer der Kategorie C für zwei Personen kostet unserer Erfahrung nach in der Nebensaison ab etwa € 15-20 pro Nacht. Soll noch eine kleine Küchenecke dabei sein (das ist dann ein Studio), sollte man mit ca. € 25-30 rechnen. Größere Apartments (bestehend aus zwei Räumen plus Küche) und höhere Qualität schlagen mit entsprechend höherem Preis zu Buche. Anhaltswert: etwa € 35-45.
Als Reisender sollte man nicht immer die vom deutschen Eigenheim vielleicht gewohnten Ansprüche an Einrichtung und Hygiene stellen. Auf Kreta wird generell etwas schlampiger gebaut, etwas billiger eingerichtet und etwas nachlässiger gereinigt. Das gehört zur dortigen Mentalität und somit auch in gewisser Weise zum Urlaubserlebnis.
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