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Reisepraktisches zu Alaska

Reisepraktisches

HomerWer nun Lust bekommen hat, seinen wohlverdienten Urlaub in Alaska zu verbringen, dem sei gesagt, dass die Condor mittlerweile dreimal in der Woche dorthin fliegt. Allerdings ist Alaska auch nicht gerade die billigste Destination. Abgesehen vom hohen Dollarkurs sind die Lebenshaltungskosten und Hotelpreise dort höher als in den Lower 48 States der USA.

Beim Übernachten haben wir gute Erfahrungen mit Bed & Breakfast gemacht, dies ist meistens mit Familienanschluss. Wir mussten selbstgemachten Johannisbeerwein und koreanisches Essen probieren, bekamen einen Reiseführer geschenkt und unsere koreanische Gastgeberin ließ es sich nicht nehmen, uns morgens um 5 Uhr schon ein Frühstück zu servieren und ein Lunchpaket für unsere Bustour im Denali N.P. mitzugeben.

Überhaupt sind die Menschen dort sehr hilfsbereit und aufgeschlossen. Die Lodges sind oft ganz urig und liebevoll gestaltet und im Blockhausstil gehalten.

Eines ist allerdings Voraussetzung für einen gelungenen Urlaub, und zwar die gute Planung zu Hause! Da es sich doch oft um große Strecken handelt, die zu fahren sind, empfiehlt es sich, schon vorher zu überlegen wo man übernachten möchte und könnte. Die Tage im Sommer sind endlos lang, da die Sonne erst spät untergeht. Teilweise ist es um 2 Uhr nachts noch taghell.

Für das Wetter wird natürlich genauso wenig wie in Skandinavien eine Garantie gegeben, aber davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Dass man im Juni fast 30° C hat, wurde uns von mehreren Einwohnern als durchaus normal bestätigt. Eine deutsche Austausch-Schülerin, die wir getroffen haben, erzählte uns, dass der letzte Winter in Magdeburg härter war als in Anchorage.

Also: "North to Alaska"!!!



 
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